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17.02.2016 – Intensivausbildung ist einmalig in Deutschland (Quelle: http://www.nti-online.net/?q=content/nachrichten-aus-dem-freistaat-Februar-2016)

Normalerweise benötigt man 12 Monate, um einen Abschluss als „Meister“ zu erlangen. Jetzt wird eine Variante angeboten, wo dies bereits nach zirka neun Monaten möglich ist.

Die Basis dazu bildet eine „Intensivausbildung“ in der Erfurt Bildungszentrum gGmbH, welche 2014 ins Leben gerufen wurde. Am 3. Februar wurde hier der inzwischen 2. Jahrgang offiziell verabschiedet. Die Erfolgsquote der bereits Ende 2015 abgelegten Prüfungen betrug 100 Prozent. 12 Meister aus dem Bereich „Metall“, „Elektrotechnik“ und „Mechatronik“ werden jetzt die Industrie mit ihrem Fachwissen verstärken. Diese Aufstiegsbildung ist eine Kombination von berufsbegleitenden Lehrgängen und Vollzeitkursen und einmalig in Deutschland. Die Prüfung erfolgt nach den bundesweit einheitlichen Maßstäben durch die Industrie- und Handelskammer und endet mit einem Abschluss als „geprüfter Industriemeister“. Ende Februar werden die Teilnehmer die Meisterzeugnisse erhalten.

„Wir sind speziell vom Automotive Thüringen e.V. angesprochen worden, ob so etwas möglich sei, da der Bedarf an qualifizierten Meistern gestiegen sei“, erläutert Manuela Wolff, welche im ebz für diese Ausbildung zuständig ist. So habe man gemeinsam mit der Thüringer Stiftung für Bildung und berufliche Qualifizierung ein ansprechendes Konzept entwickelt.

Angesprochen werden hier ambitionierte Facharbeiter, die parallel zu ihrer Arbeit diese Ausbildung absolvieren. Der „Theorieanteil“ entspricht dabei genau der normalen Meisterausbildung. „Das Besondere liegt darin, dass die praktischen Übungsphasen im Selbststudium vertieft werden können. Die Dozenten sind dabei wichtige Ansprechpartner, die zu jeder Zeit zur Verfügung stehen“, erklärt Manuela Wolff. Die Nachfrage sei groß. Bereits jetzt lägen Anmeldungen für die nächsten Kurse vor, welche am 13. Mai 2016 beziehungsweise am 6. Januar 2017 beginnen.

„Der Abschluss und die Perspektive, selbst Personal zu führen, hat mich zu dieser Ausbildung geführt“, sagte Rico Kirchner, welcher bereits bei der Mitec Automotive AG in Eisenach – einem Zulieferer der Autoindustrie – gelernt hat und jetzt als Fertigungsmeister tätig ist. Die Empfehlung dazu kam von einem Kollegen, welcher im vorherigen Lehrgang hier die Meisterausbildung erfolgreich absolviert hatte. Die leichten Anfangsprobleme in der Theorie habe er schnell überwunden und sich dann besonders im Praxisteil sehr wohl gefühlt. „Ich kann diese Ausbildung nur weiterempfehlen“, lautet das Fazit von Kirchner.

MICHAEL SCHLUTTER

 11.02.2016

fachwissen 01
Große Nachfrage: Rico Kirchner (links) und Alexander Böse von der Mitec Automotive AG konnten im ebz an modernster Technik lernen.
Fotos (3): MICHAEL SCHLUTTER

fachwissen 02
Abschluss mit Perspektive: Fertigungsmeister Rico Kirchner will zukünftig bei der Mitec Automotive AG selbst Personal führen.

fachwissen 03
Erfolgreicher Abschluss: Michael M. Lison (2.von links) Projektmanager des Automotive Thüringen e.V. freut sich mit den Absolventen und ihren Ausbildern.